












Unsere wohl kontrastreichste Rundreise ist darauf ausgerichtet, dem Besucher eine möglichst große Vielfalt an Eindrücken zu vermitteln, sei es der Natur, Kultur oder auch der Pflanzen- und Tierwelt.
Die Reise beginnt in Puerto Varas, dem Tor zur Seen-Vulkan-Region, auf der berühmten Carretera Austral (Straße Nr.7), die sich durch tiefsten Urwald schlängelt um dann von Fjorden unterbrochen zu werden. Ab Chile Chico geht die Fahrt auf der argentinischen Seite weiter, durch die unendliche Weite der patagonischen Steppe, die legendäre Ruta 40 entlang. Am Horizont erheben sich gewaltige, schneebedeckte Berge, denen meist riesige, vom Wind gepeitschte Gletscherseen in allen Blautönen vorgelagert sind. Fesselnde Stimmungen und Erlebnisse werden jedem Reisenden in immerwährender Erinnerung bleiben.
Santiago de Chile, die Hauptstadt des südamerikanischen Landes, liegt in einer traumhaften Lage zwischen den majestätischen Anden und der chilenischen Küstenkordillere. Die im Tal Valle Central liegende Hauptstadt stellt zugleich die größte Stadt in Chile dar und ist bekannt für das modernste Finanzzentrum in Lateinamerika. Zahlreiche Clubs, Museen, Lokale sowie Theater sind in Santiago de Chile angesiedelt und bilden das kulturelle Zentrum des Landes. Egal ob Techno, elektronische Musik, Pop oder karibische Stilrichtungen wie Salsa, Tango und Cumbia, Santiago bietet Künstlern aller Musikarten ein Zuhause.
Erkunden Sie die atemberaubende Landschaft des Nationalparks Los Glaciares in Argentinien, ein Land mit herrlichen Eisfeldern, schneebedeckten Bergen und türkisfarbenen Gletscherseen. Der in Patagonien gelegene Park gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. Ganz gleich, ob Sie ein unvergessliches Abenteuer oder einen ruhigen Rückzugsort suchen, Los Glaciares ist das perfekte Reiseziel.
Einer der größten Parks liegt im Süden Chiles und wird von beeindruckenden Regenwäldern, Gletschern und Fjörden geprägt. Bei einer Rundreise durch den Queulat Nationalpark ist der Hängegletscher “Veintisquero Colgante” eine der Hauptattraktionen. Über eine steile Felswand hängend ist der Gletscher mit seinem tosenden Wasserfall vor allem in den letzten Sonnenstunden ein absoluter Blickfang. Der chilenische Nationalpark liegt inmitten des patagonischen Nebelwaldes und beheimatet eine üppige Tierwelt sowie Vegetation. Nicht nur Pflanzen wie Tepas, Zimtbäume oder Mañios leben im Nationalpark, sondern auch Pumas, Eisvögel und Pudús, die zugleich die kleinste Hirschart auf der Welt ist.
Der Pumalín-Park ist ein Nationalpark und ehemaliges Naturschutzprojekt des US-amerikanischen Millionärs Douglas Tompkins. Er liegt im Süden Chiles, zwischen Hornopirén und Chaitén. Mit einer Fläche von inzwischen rund 290.000 Hektar war Pumalín der größte private Park des Landes.
Bei einer Rundreise durch Chile ist die im Süden gelegene Hafenstadt Puerto Montt, die direkt an der Pazifikküste liegt, einen Tagesausflug wert. Puerto Montt hat Sehenswürdigkeiten wie den Fischmarkt Angelmo oder den handwerklichen Markt im Hafen zu bieten. Traditionelle Spezialitäten wie die Fischsuppe Curanto werden täglich am Fischmarkt angepriesen. Die chilenische Stadt ist Ausgangspunkt für Trekking-Touren und Kreuzfahrten, die nach Patagonien oder auf die pazifische Insel Chiloé verkehren.
Der Río Baker ist ein Fluss in der Region Aisén im chilenischen Teil Patagoniens. Es ist Chiles Fluss mit der höchsten Wasserführung. Río Baker entsteht aus dem Abfluss des Lago Bertrand, der wiederum über ein kurzes Verbindungsstück vom Abfluss des Lago General Carrera gespeist wird.
Einer der bekanntesten Nationalparks in Chile befindet sich im südlichen Patagonien und liegt zwischen der Berggruppe Cordillera del Paine, die eine Höhe von 3000 Meter erreicht. Der Torres del Paine Nationalpark besteht überwiegend aus Gletschern, aber auch aus Sümpfen, Fjörden sowie aus drei Granitbergen, die zum Wahrzeichen des Nationalparks geworden sind.
Ankunft am Flughafen in Santiago de Chile, Transfer in das Hotel und Check-in. Rest des Tages zur freien Verfügung.
Transfer zum Inlandsflughafen und Flug nach Puerto Montt. Empfang eines Mietwagens und Fahrt nach Puerto Varas, am schönen Llanquihue-See, direkt gegenüber des perfekt geformten Osorno Vulkan, gelegen. 2 Übernachtungen im Hotel mit herrlichem Seeblick.
Fahrstrecke: 20 km Asphalt.
Heute empfehlen wir am Morgen zu einem Ausflug zum Fischmarkt Angelmó in Puerto Montt. Am Nachmittag kann eine Fahrt östlich zum See Todos los Santos, am Fuße des Vulkans Osorno unternommen werden. Unterwegs Spaziergang zu den Wasserfällen von Petrohué möglich.
Nun beginnt das Abendteuer in Richtung Süden. Nach einer kurzen Fährfahrt über den Reloncavi von Caleta Arena nach Caleta Puelche, geht es auf der berühmten Carretera Austral nach Hornopirén. 1 Übernachtung in einem einfachen Gästehaus, hier Hostería genannt.
Fahrstrecke: 85 km Asphalt, 60 km Schotter – ca. 4 h.
Es geht weiter südlich in einer 4-stündigen Fährüberfahrt (12:00-16:00) nach Leptepú, einer etwa einstündigen Autofahrt bis Fiordo Largo und einer weiteren Fähre (40 Min. Fahrzeit) bis nach Caleta Gonzalo. www.taustral.cl
Sie befinden sich bereits innerhalb des privat-geführten Pumalin Naturparks. Hier wechseln sich üppiger Urwald mit Wanderwegen, die durch Riesenfarngewächse und wilden Rhabarber gesäumt sind ab. 2 Übernachtungen in den Hütten Caleta Gonzalo des Pumalin-Parks.
Fahrstrecke: 10 km Schotter.
Tag zur freien Verfügung. Wir empfehlen eine Wanderung in der beeindruckenden Umgebung dieses Urwaldes, hier „Selva Valdiviana“ genannt, zu unternehmen.
Weiterfahrt in Richtung Süden vorbei an Chaitén bis Villa Santa Lucía, da in Richtung Süden durch den Nationalpark Queulat bis Puyuhuapi. Die Bewohner sind hauptsächlich Kinder deutsch-abstämmiger Einwanderer, die eine gut laufende Teppichweberei betreiben. 2 Übernachtungen.
Fahrstrecke: 190 km Schotter und 50 km Asphalt – ca. 5 h.
Lohnenswert ist ein Ausflug zum Hängegletscher 5 km südlich von Puyuhuapi mit 2-3 stündiger leichter Wanderung durch den tiefsten Regenwald bis zum Aussichtspunkt direkt gegenüber des Gletschers.
Weiterfahrt in Richtung Süden auf der Carretera Austral bis Cohaique. Übernachtung in Hostería El Reloj.
Fahrstrecke: 90 km Schotter und zuletzt 160 km Asphalt – ca. 4 h.
Weiter geht es auf der Carretera Austral, durch herrliche Weidelandschaft einen Pass hinauf und am, von seinen Formen her, sehr beeindruckenden Cerro Castillo (Castillo bedeutet Burg) vorbei. Im Westen liegt der Hudson-Vulkan, der weite Landstreifen in Chile und Argentinien das letzte Mal im August 1991 unter Asche legte. Dann geht es weiter bis nach Puerto Guadal. 3 Übernachtungen am See mit Blick auf den gewaltigen San Valentín.
Fahrstrecke: 90 km Asphalt, 185 km Schotter – ca. 7 h.
Ein absolutes Highlight hier ist die Strecke zwischen Puerto Guadal und Cochrane, auf der Carretera Austral immer den Río Baker entlang. Besonders schön ist der Einfluss des Río Nef in den Baker, etwa 30 km südlich von Terra Luna, bei La Confluencia. In der Nähe Cochrane’s befindet sich das Natrurreservat Tamango, wo man bei Wanderungen der hiesigen Hirschart „Huemul“ durchaus begegnen kann. Es lohnt sich auch, das Tal des Río Chacabuco etwas hineinzufahren, heute Besitz von Herrn Tomkins, ein Naturreservat, wo sich hunderte von Guanacos am Wegrand tummeln. Fahrstrecke: 150 km Schotter insgesamt hin und zurück.
Noch eine unvergessliche Attraktion sind die Granitgrotten, die sich am Seeufer in Puerto Tranquilo befinden und die man am Morgen (wegen dem Sonneneinfall aus Osten her zu dieser Stunde besonders schön) vom Lodge aus in einem Boot besuchen kann.
Heute geht es in Richtung Osten nach Argentinien, immer die herrliche Uferstraße am Lago General Carreras bzw. Buenos Aires entlang bis Perito Moreno. 1 Übernachtung in simpler Unterkunft.
Fahrstrecke: 110 km schlechter Schotter und 110 km Asphalt – ca. 6 h.
(TANKEN!!) Heute nehmen Sie erstmals die legendäre Ruta 40 südwärts. Nach etwa 60 km kann ein Abstecher von 33 km Schotter zu den wichtigsten Höhlenmalereien Südamerikas unternommen werden. Am Wärterhaus beginnt eine Führung die Schlucht des Río Pinturas entlang, wo hauptsächlich Hände und Jagdszenen abgebildet sind. Etwa einen halben Kilometer geht es an den beeindruckenden Felswänden entlang, um die verschiedenen Höhlen zu besichtigen. Es gibt drei unterschiedliche Arten von Malereien. Die ältesten sind bereits 7.300 J.v.Ch. entstanden, die neuesten sind ca. 1000 Jahre alt. Wir können Sie anhand der Technik/Motive und der Farben unterscheiden. Abstecher insgesamt etwa 4 Stunden.
Am Nachmittag geht es bei Bajo Caracoles zurück auf die Ruta 40. Hier geht es auf Schotter nach Westen bis Lago Posadas/Hipólito Irigoyen, wo Sie 2 Nächte in einem Hotel am See verbringen.
Fahrstrecke: 100 km Asphalt, 90 km Schotter.
Heute besteht eine Option zu einem sehr schönen Trekking am See entlang bis zum Grenzstein nach Chile, mit beeindruckenden Blicken auf die unbeschreibliche Weite Patagoniens und die Seenlandschaft.
Heute geht es zurück zur Ruta 40 und dort weiter südwärts, durch einsame Steppenlandschaften. Erst hier wird dem Reisenden klar, was in Patagonien die Unendlichkeit, das Spiel des Sonnenlichts und der Schatten in dieser Tafelberglandschaft bedeutet. Ganz selten ist ein Haus oder eine abgelegene Estancia zu sehen. Wieder auf der Ruta 40 geht es weiter bis Gobernador Gregores (tanken !), da wieder in Richtung Süden und zuletzt Westen bis El Chaltén, Ausgangspunkt aller Wanderungen und Expeditionen am Cerro Fitz Roy und Cerro Torre. 2 Übernachtungen in der Hostería El Pilar, etwas auβerhalb von El Chaltén am Fuβe des Fitz Roy gelegen.
Fahrstrecke: 105 km Schotter, 530 km Asphalt – ca. 9 h.
Trekking am Fuße des Cerro Fitz Roy, der berühmteste Berg der südpatagonischen Anden, durch wunderschöne Wald- und Berglandschaften bis zum Aussichtspunkt des Gletschers Piedras Blancas, immer wieder der Cerro Fitz Roy und seine granitenen Nachbarn in Sicht. Etwa 3 Stunden insgesamt. Bei genügend Puste und Wanderlust kann nun ein stetiger und steiler Anstieg folgen bis zu der, dem Fitz Roy vorgelagerten, Laguna de los Tres, ein grandioser Aussichtspunkt auf den beeindruckenden Fitz Roy. Gehzeit: 6-7 Stunden mit einem Höhenunterschied von 800 m. Übernachtung wie Tag zuvor.
Fahrt am schönen Río de las Vueltas entlang bis zum Lago del Desierto (37 km schlechter Schotter), ein Gletschersee an der Grenze zu Chile. Dort angekommen kann man eine Wanderung am Ostufer des Sees unternehmen. Dies bietet die Möglichkeit, den See und die anliegenden Hängegletschern, die dort direkt aus dem südlichen Eisfeld Patagoniens fließen, von einem Aussichtspunkt aus zu genießen. Bei klarem Wetter ein wirklicher Geheimtip, da man die Berge aus einem ganz anderen Winkel erblicken kann.
Oder: Trekking auf eigene Faust (sehr gut ausgetretene Gehwege) zur Laguna Torre, am Fuß des legendären Cerro Torre, einer der schwierigsten Bergsteigerziele auf der Welt. Seine über 1400 m hohen Steilwände aus glattestem Granit lassen dies leicht nachempfinden, wobei das Klima der Hauptfaktor ist, weshalb die Bergsteiger oft monatelang mit dem endgültigen Gipfelansturm warten müssen. Atemberaubend schön bietet sich hier ein Blick, von der Laguna Torre aus, auf eine ganze Reihe von windumtosten Granitnadeln und gewaltigen Gletschern. Gehzeit: ca. 6 Stunden mit einem Höhenunterschied von 400 m leichter Wanderung.
Am Nachmittag Weiterfahrt nach El Calafate, am Lago Argentino gelegen und somit das Tor zur patagonischen Gletscherwelt. 2 Übernachtungen in einem zentralen Hotel.
Fahrstrecke: 220 km Asphalt – ca. 3 h.
Tagesausflug auf eigene Faust zum naheliegenden Perito Moreno-Gletscher. Dieser weltberühmte Gletscher ist einer der großen Attraktionen Südpatagoniens. Als unvergeßliche Eindrücke hinterbleiben die tosend in den See stürzenden Eisabbrüche, die sich an seiner Front mehrmals täglich wiederholen. Die Front des Gletschers ist mit ihren 4 km Breite und 60 m Höhe eine der beeindruckensten in den Südanden.
Fahrstrecke: 160 km Asphalt.
Fahrt erst in Richtung Südwesten die Ruta 40 bzw. 5 bis Esperanza, hier unbedingt tanken ! Dann geht es wieder in Richtung Südosten bis zur Estancia Tapi Aike, hier nochmals möglichst tanken (es gibt im Paine keine Tankstelle) ! Nun geht es bei Cancha Carreras-Cerro Castillo über die Grenze nach Chile, dort weiter zum Torres del Paine-Nationalpark. Dieser gehört, ebenso wie das Fitz Roy-Gebiet, zu den absoluten Höhepunkten, welche Patagonien bergbegeisterten Besuchern zu bieten hat. Wunderschöne Bergmassive, gewaltige Gletscher, unzählige Gletscherseen in den verschiedensten Farbtönen und eine sehr reiche Tierwelt hinterlassen tiefe Eindrücke. Tierwelt: Guanacos, Füchse, Nandues, Schwarzhalsschwäne, Gürteltiere, Stinktiere, und überall in den Bergen eine Unmenge an verschiedenen Vögeln. 2 Übernachtungen in einem Hotel Río Serrano-Gegend, mit herrlichem Blick auf das gesamte Payne-Massiv.
Fahrstrecke: 310 km auf Asphalt, 60 km Schotter – ca. 6 h.
Rundfahrt durch den Nationalpark, erst zum Lago Grey, wo man eine kurze Wanderung auf einer der Bucht vorgelagerten Halbinsel unternehmen kann, inmitten von etlichen, schwimmenden Eisbergen. Im Westen sieht man bei schönem Wetter den Grey-Gletscher, der dort vom südlichen Eisfeld aus in den See mündet. Dann geht es weiter zum Lago Pehoé und Salto Grande (bester Blick auf die Cuernos (Hörner), dann weiter am Río Payne und Wasserfälle zur Laguna Azul, wo man bei klarem Wetter die schönsten Blicke auf die Türme erhält, wo aber auch hunderte von Guanacos am Wegrand weiden.
Fahrt über Cerro Castillo und Puerto Natales bis nach Punta Arenas, wo Sie 1 Übernachtung verbringen.
Fahrstrecke: 265 km auf Asphalt, 65 km Schotter – ca. 5 h.
Wagenabgabe am Flughafen. Flug nach Santiago de Chile. Transfer in die Stadt und 1 letzte Übernachtung im Stadthotel zum Ausklingen Ihrer Reise.
Transfer zum internationalen Flughafen, Abflug.
Weitere Reiseinfos zu Chile in unserem Blog finden.
Unsere Reise durch Chile war absolut fantastisch und wurde perfekt von unserer Reiseagentur organisiert! Wir starteten in Santiago de Chile und flogen nach Puerto Montt, wo wir unseren Mietwagen übernahmen. In Puerto Varas genossen wir den atemberaubenden Blick auf den Osorno Vulkan.
Diese-Rundreise war ein einziges Abenteuer! Vom Vulkan Osorno, der uns mit seinem majestätischen Anblick förmlich umhaute, bis zur holprigen Fahrt auf der Carretera Austral – die Straßen waren so wild, dass wir uns wie echte Rallye-Fahrer fühlten. Im Pumalin Park wurden wir fast von einem riesigen Farn verschluckt, und die Marmorhöhlen sahen aus wie Käse, den ein Riese angeknabbert hat. Diese Reise war pure Magie mit einer Prise Humor – einfach unvergesslich!